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Montag, 16. Dezember 2013

Flashmob - Kiss - Kuss - Baiser

Es war der Hammer und ging blitzschnell

Kaum ertönte die Sirene, dann gings auch schon los. Noch bevor ich mich mit der Kamera richtig einschießen konnte, war es auch schon wieder vorbei.
So ist das mit diesen Flashmobs, schaut selbst.




Samstag, 16. November 2013

Aufruf zum Hungerstreik - #FastingForTheClimate

Indonesien - Polen - Germany - ein Aufruf zum Hungerstreik COP19


Anschauen, mitmachen, liken und teilen. Mehr zur aktuellen Situation der Streikenden (Anna, Sabine, Yeb, Jürgen) auf Facebook. Wenn du im nächsten Video mit deiner Botschaft dabei sein willst, dann sende dein 10 Sekunden Video per Wetransfer an empoeredichtv@googlemail.com  #FastingForTheClimate - Act Now !


Freitag, 20. September 2013

Feuchtgebiete

Wie war der Film & wie ist das wenn SIE kommt?

Ja, ich war in dem Film Feuchtgebiete und hatte danach noch einige Alpträume. Wie ich das alles so verarbeitet habe, kannst du hier in meinem VLOG sehen. Hinzu kommt noch, SIE kommt! Die Vorstellung alleine macht mich ganz kille, so kurz vor der Bundestagswahl ;-)

Dienstag, 10. September 2013

VLOG - 2Wolves - Zivilcourage zeigen und Fresse aufmachen

War das eine Kindsentführung oder nicht?

Heute habe ich etwas sehr eigenartiges in meiner kleinen Stadt erlebt. Es könnte eine Kindsentführung gewesen sein oder auch nicht. Erfahre mehr in diesem VLOG.
Falls dir meine Mütze nicht gefällt, dann mach mir eine Neue und sende diese per Post zu.
In einem Neuen VLOG werde ich diese dann vorstellen und deine Zeilen dazu vorlesen.
Sende die Mütze an: 2Wolves - Schwarzbach 2 - 07937 Zeulenroda



©2013-  2Wolves Filmproduktion Jürgen Wolf

Donnerstag, 14. Februar 2013

Sexworker vs Femen - Filmdokumentation

Ich bitte um Support bei Indiegogo 

Realisiert mit mir diese wichtige und auch spannende Filmdokumentation.

Ich bin Jürgen, freiberuflicher Videojournalist von Empöredich TV, und recherchiere derzeit für eine Videodokumentation zum Thema „Frauenrechte und käufliche Liebe“, die du durch Indiegogo realisieren kannst. Mit im Team ist Marcus (Musikproduzent) und Heike (Kamera- & Regieassistentin).
Ich möchte in meiner Filmdokumentation Femen- Aktivistinnen und sexworkende Frauen zu Wort kommen lassen, sie interviewen und verstehen. Beide Seiten haben mich eingeladen und ich bin schon sehr gespannt, möchte auch aus dem Sperrbezirk Stimmen anschaffender Frauen/Männer einfangen.
Unterstütze diese Dokumentation. Dein Geld wird für weitere wichtige Recherchearbeiten, Fahrten zu meinen Interviewpartnern, Produktion einer Filmmusik und einer kleinen DVD Auflage eingesetzt.
Im Gegenzug erhälst du tolle Leistungen!
Die fertige Dokumentation wird bei Filmfestivals eingereicht und danach frei im Netz zu sehen sein.



Freitag, 21. Dezember 2012

Eine wahre Geschichte

Der Bunte aus Ahus




Es war kalt in der Nacht im Wohnmobil. Doch davon bin ich in dieser Märznacht nicht wach geworden, nein, es war ein Schmerz in meiner linken Schulter, der bis in den Hals zog. Gegen 1:30 Uhr hielt ich es dann vor Schmerzen nicht mehr aus, ich wollte mich bewegen, musste auf andere Gedanken kommen. „Morgen musst du wieder in Deutschland sein, wie willst du diese Fahrt so schaffen?“ dachte ich und kletterte aus meinem Nest. Machte mich auf und lief den dunklen Weg vom Parkplatz, durch den Wald, rüber in die Stadt. Nach 20 Minuten Fußweg, mit fest verschlossener und hochgezogener Jacke, erreichte ich die City in Ahus. Immer hielt ich Ausschau nach einem Arztpraxisschild, um vielleicht gleich Morgens der Erste zu sein. „Wie willst du dich verständlich machen, wie heißt Hals, Schulter und Nerv auf englisch?“ fragte ich mich und verspannte mich noch mehr. Einen Tierarzt fand ich und dachte mir: „Gut, notfalls würde auch das gehen, meine Tierärztin in Deutschland wüsste auch mit Tipps zu helfen“. Gegen 3 Uhr in der Früh setzte ich mich erschöpft von den Schmerzen auf eine Bank im Stadtbereich der wunderschönen Fußgängerzone, lauschte in die schlafende Stadt hinein und nahm den kalten Nebel wahr, der von der See direkt in meine Muskeln zog. Plötzlich fiel mir ein dicker und farbenfroher Wollschal auf. Er hing an der gegenüberliegenden Parkbank. „Den brauchst du jetzt“ fiel mir ein, und ich ging rüber, um ihn mir genauer anzuschauen. Er war weich und dick, aber auch etwas nass von der Luftfeuchtigkeit. Ich schaute mich instinktiv um, ob vielleicht jemand in der Nähe steht und diesen Schal nur vergessen hatte. Da war niemand. Nun fielen mir auch die vielen anderen farbenfrohen Strickereien auf. Laternenmasten, Parkbänke, Mülltonnen, Betonpfeiler - alles war mit bunten Strickwaren geschmückt und verschönert worden. Ein freudiges Gefühl überkam mich, und ich band den Schal von der Parkbank ab, legte ihn mir, mit dem Gefühl es zu dürfen, um den Hals, fühlte gleich seine angenehme Wärme. Langsam ging ich noch durch Ahus und betrachtete die Strickkunst, denn etwas anderes konnte es ja nicht sein. Gegen 7 Uhr am Morgen erreichte ich mein Wohnmobil und kochte mir, den Hals immer noch in Schonhaltung tragend, erst einmal einen Kräutertee. Während das Wasser auf der Gasflamme erhitzte, nahm ich den Schal kurz ab, betrachtete und fühlte ihn. Er war jetzt nicht mehr kalt und klamm, nein, jetzt war er ganz warm und angenehm anzufassen. Erst jetzt erkannte ich die vielen kräftigen und unterschiedlichen Farben, fühlte zwischen meinen Fingern die verschienenen Wollarten. Ich trank meinen heißen Tee und wickelte mir den Bunten, so sollter er heissen, wieder um. In mir entstand ein Gefühl von behütet sein, weit weg von zuhause, getrennt von meiner Freundin, in einem fremden Land. Gegen Nachmittag war der Schmerz etwas abgeklungen, und ich fuhr wieder zurück in meine Heimat.

Den Schal hatte ich bis Deutschland nicht abgenommen und nach 1200 km war der Schmerz dann weg. Ich habe den Bunten noch immer, und erst gestern nahm ich ihn, nach vielen Jahren, erneut aus dem Schrank, denn ein alter Schmerz meldete sich zurück. In wundervoller Erinnerung an Ahus legte ich den Bunten wieder um, und in mir stieg gleich wieder dieses entspannte und altbekannte Gefühl auf. In Dankbarkeit an den oder die Menschen, die diesen Schal gestrickt und auf die Schönheit der Stadt in jener Nacht aufmerksam gemacht haben. Danke ! (eine wahre Geschichte von Jürgen Wolf)

Der Bunte aus Ahus-Schweden
 

Mittwoch, 5. September 2012

Anti Zalando Spot

Aktueller Shitstorm gegen Zalandos Arbeitsbedingungen


Wer kennt sie nicht, die Suche nach den Schnäppchen im Internet. Ich schließe mich da nicht aus aber immer öfters frage ich mich "was bewirkt mein Billigeinkauf"?

Zalando wirbt mit dem Motto "Schrei vor Glück", nur unter welchen Bedingungen müssen die Mitarbeiter bei diesem Onlinehandel schuften. ZDF Zoom hat dazu in diesem Jahr eine Reportage gebracht mit knallharten Fakten. Geändert hat sich scheinbar noch nichts.

Nun geht es mit dem Motto "Schrei für dein Recht" los. Ein visueller Angriff per Video und mit einer Onlinekampage bei facebook, die, laut Kampagnenbeschreibung, zum Mitmachen auffordert.
Als Grundlage für den Spot dient eine bekannte Zalandowerbung. 
User sollen nun Ihren Schrei für Gerechtigkeit kurz per Video aufnehmen und auf der Kampagnenseite bei facebook hochladen.
Ob dieser Shitstromangriff bei Zalando ankommt bleibt abzuwarten, steht und fällt mit unserer Motivation!