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Donnerstag, 14. Februar 2013

Sexworker vs Femen - Filmdokumentation

Ich bitte um Support bei Indiegogo 

Realisiert mit mir diese wichtige und auch spannende Filmdokumentation.

Ich bin Jürgen, freiberuflicher Videojournalist von Empöredich TV, und recherchiere derzeit für eine Videodokumentation zum Thema „Frauenrechte und käufliche Liebe“, die du durch Indiegogo realisieren kannst. Mit im Team ist Marcus (Musikproduzent) und Heike (Kamera- & Regieassistentin).
Ich möchte in meiner Filmdokumentation Femen- Aktivistinnen und sexworkende Frauen zu Wort kommen lassen, sie interviewen und verstehen. Beide Seiten haben mich eingeladen und ich bin schon sehr gespannt, möchte auch aus dem Sperrbezirk Stimmen anschaffender Frauen/Männer einfangen.
Unterstütze diese Dokumentation. Dein Geld wird für weitere wichtige Recherchearbeiten, Fahrten zu meinen Interviewpartnern, Produktion einer Filmmusik und einer kleinen DVD Auflage eingesetzt.
Im Gegenzug erhälst du tolle Leistungen!
Die fertige Dokumentation wird bei Filmfestivals eingereicht und danach frei im Netz zu sehen sein.



Freitag, 21. Dezember 2012

Eine wahre Geschichte

Der Bunte aus Ahus




Es war kalt in der Nacht im Wohnmobil. Doch davon bin ich in dieser Märznacht nicht wach geworden, nein, es war ein Schmerz in meiner linken Schulter, der bis in den Hals zog. Gegen 1:30 Uhr hielt ich es dann vor Schmerzen nicht mehr aus, ich wollte mich bewegen, musste auf andere Gedanken kommen. „Morgen musst du wieder in Deutschland sein, wie willst du diese Fahrt so schaffen?“ dachte ich und kletterte aus meinem Nest. Machte mich auf und lief den dunklen Weg vom Parkplatz, durch den Wald, rüber in die Stadt. Nach 20 Minuten Fußweg, mit fest verschlossener und hochgezogener Jacke, erreichte ich die City in Ahus. Immer hielt ich Ausschau nach einem Arztpraxisschild, um vielleicht gleich Morgens der Erste zu sein. „Wie willst du dich verständlich machen, wie heißt Hals, Schulter und Nerv auf englisch?“ fragte ich mich und verspannte mich noch mehr. Einen Tierarzt fand ich und dachte mir: „Gut, notfalls würde auch das gehen, meine Tierärztin in Deutschland wüsste auch mit Tipps zu helfen“. Gegen 3 Uhr in der Früh setzte ich mich erschöpft von den Schmerzen auf eine Bank im Stadtbereich der wunderschönen Fußgängerzone, lauschte in die schlafende Stadt hinein und nahm den kalten Nebel wahr, der von der See direkt in meine Muskeln zog. Plötzlich fiel mir ein dicker und farbenfroher Wollschal auf. Er hing an der gegenüberliegenden Parkbank. „Den brauchst du jetzt“ fiel mir ein, und ich ging rüber, um ihn mir genauer anzuschauen. Er war weich und dick, aber auch etwas nass von der Luftfeuchtigkeit. Ich schaute mich instinktiv um, ob vielleicht jemand in der Nähe steht und diesen Schal nur vergessen hatte. Da war niemand. Nun fielen mir auch die vielen anderen farbenfrohen Strickereien auf. Laternenmasten, Parkbänke, Mülltonnen, Betonpfeiler - alles war mit bunten Strickwaren geschmückt und verschönert worden. Ein freudiges Gefühl überkam mich, und ich band den Schal von der Parkbank ab, legte ihn mir, mit dem Gefühl es zu dürfen, um den Hals, fühlte gleich seine angenehme Wärme. Langsam ging ich noch durch Ahus und betrachtete die Strickkunst, denn etwas anderes konnte es ja nicht sein. Gegen 7 Uhr am Morgen erreichte ich mein Wohnmobil und kochte mir, den Hals immer noch in Schonhaltung tragend, erst einmal einen Kräutertee. Während das Wasser auf der Gasflamme erhitzte, nahm ich den Schal kurz ab, betrachtete und fühlte ihn. Er war jetzt nicht mehr kalt und klamm, nein, jetzt war er ganz warm und angenehm anzufassen. Erst jetzt erkannte ich die vielen kräftigen und unterschiedlichen Farben, fühlte zwischen meinen Fingern die verschienenen Wollarten. Ich trank meinen heißen Tee und wickelte mir den Bunten, so sollter er heissen, wieder um. In mir entstand ein Gefühl von behütet sein, weit weg von zuhause, getrennt von meiner Freundin, in einem fremden Land. Gegen Nachmittag war der Schmerz etwas abgeklungen, und ich fuhr wieder zurück in meine Heimat.

Den Schal hatte ich bis Deutschland nicht abgenommen und nach 1200 km war der Schmerz dann weg. Ich habe den Bunten noch immer, und erst gestern nahm ich ihn, nach vielen Jahren, erneut aus dem Schrank, denn ein alter Schmerz meldete sich zurück. In wundervoller Erinnerung an Ahus legte ich den Bunten wieder um, und in mir stieg gleich wieder dieses entspannte und altbekannte Gefühl auf. In Dankbarkeit an den oder die Menschen, die diesen Schal gestrickt und auf die Schönheit der Stadt in jener Nacht aufmerksam gemacht haben. Danke ! (eine wahre Geschichte von Jürgen Wolf)

Der Bunte aus Ahus-Schweden
 

Mittwoch, 5. September 2012

Anti Zalando Spot

Aktueller Shitstorm gegen Zalandos Arbeitsbedingungen


Wer kennt sie nicht, die Suche nach den Schnäppchen im Internet. Ich schließe mich da nicht aus aber immer öfters frage ich mich "was bewirkt mein Billigeinkauf"?

Zalando wirbt mit dem Motto "Schrei vor Glück", nur unter welchen Bedingungen müssen die Mitarbeiter bei diesem Onlinehandel schuften. ZDF Zoom hat dazu in diesem Jahr eine Reportage gebracht mit knallharten Fakten. Geändert hat sich scheinbar noch nichts.

Nun geht es mit dem Motto "Schrei für dein Recht" los. Ein visueller Angriff per Video und mit einer Onlinekampage bei facebook, die, laut Kampagnenbeschreibung, zum Mitmachen auffordert.
Als Grundlage für den Spot dient eine bekannte Zalandowerbung. 
User sollen nun Ihren Schrei für Gerechtigkeit kurz per Video aufnehmen und auf der Kampagnenseite bei facebook hochladen.
Ob dieser Shitstromangriff bei Zalando ankommt bleibt abzuwarten, steht und fällt mit unserer Motivation! 

 

 

Montag, 2. Juli 2012

Streetart Germany

Aus anonymer Quelle....

wurden uns über Einwegmails Filmrohdaten zugespielt, mit dem Angebot, diesen Film schneiden zu dürfen. Da wir solche Aktionen total geil finden, haben wir diesen Job natürlich sehr gerne kostenlos angenommen.
Hier die Guerilla Gardening Aktion aus Leipzig.



WIR WERDEN NIEMALS AUFHÖREN ZU TRÄUMEN!

Sonntag, 24. Juni 2012

Theaterherbst in Greiz

Das Ende ist nah... Vogtlandhalle in Greiz

Gestern stellte der Chemnitzer Regisseur und Schauspieler Michael-Paul Milow die einzelnen WerkstättenleiterInnen des XXI. Greizer Theaterherbst vor. Um die 50 Plätze waren in der Studiobühne besetzt.
Die WerkstättenleiterInnen:
Christian Hanisch und die Inszenierung "Endless Der Countdown läuft". Was wäre wenn nach 60 Minuten unsere Jugend plötzlich vorbei wäre und wir mit einem Schlag erwachsen sind?
Martin Heesch das Stück "Ente, Tod und Tulpe" von Wolf Erlbruch. Über die Begegnung zwischen der Ente und dem Tod, mit Geschichten und Assoziationen der Teilnehmer, Interviews, Kinderspiele, Musik und Film.
Kami Manns per Video und das Stück "Jedermann" von Hugo von Hofmannsthal.
Veronika Kotliková und Tereza Ondrová von VerTeDance zeigten gleich eine Performance und stellte so
die Tanzwerkstatt "Lost In The End" vor.
Frank Maibier lädt zur Gestaltungswerkstatt "Die Poesie der Energie" ein.Seine Topflappen im Rohr war ein echter Hingucker.
Lucian Patermann und Martin Werner, die in den vergangenen zwei Jahren der Medienwerkstatt vorstanden. Unter dem Arbeitstitel "Greizer Herbstblätter 2012: panta rhei" widmet sich die Werkstatt dem Vergänglichen. Leider nicht anwesend und auch ohne Videobotschaft.
Ulrich Blumenstein zeigte Ausschnitte aus dem Stummfilm "The Lost World". Dieser soll vertont werden.

Für mich als Besucher eine giga Herausforderung mit viel Gehirngerüttel "zu welcher Werkstatt melde ich mich nun an?"

Eigentlich hat mich alles angesprochen und am liebsten würde ich überall mal reinschauen wollen.
Natürlich hat mein Verstand gesiegt und ich habe mich für eine Werkstatt entschieden, bin schon gespannt wie es weiter geht.



Montag, 14. Mai 2012

12M in Leipzig

#12M Global Day of Action - Leipzig #Occupy #aCAMPada

Es war eine super Stimmung und genial organisiert. Das Straßenfest vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ein voller Erfolg. Friedlich und mit Power!

aCAMPada/Occupy/Occupy Leipzig organisierten dieses Event. Künster wie Reimteufel & Suncalina, Captain Katze, aMUSEment, Prinz Chaos, Fliegende Untertassen, Hare Krishna, Theater Spinnwerk, Contact Impro Dresden u.v.a.m. beglückten die Bürgerinnen und Bürger aus Leipzig und Umland.

Für ausgezeichnete Speisen und Getränke wurde u.a. von der VoKü Leipzig gesorgt. 

Ein Herz als Menschenbild war der Punkt auf dem i.






Samstag, 28. April 2012

Platz 41 von über 80 International

Filmwettbewerb - für Greenpeace UK - VW think small !

Platz 41 von 80 Einsendungen - Produktionszeit: 14 Tag
Das Video soll aufzeigen, VW macht nicht das, was Sie in der Werbung versprochen haben.
Abgestimmt haben User aus der ganzen Welt und wir waren kurzzeitig (für 6 Tage) auf Platz eins 
mit über 300 Stimmen Abstand zum 2. Platz.  

"831 Stimmen wurden entzogen, da ein unbekannter Sympathisant
Guerrilla Mails für Empöredich TV eingesetzt hat!" Teilte uns Greenpeace Germany e.V. mit.

Für die VW Filmaufnahmen sind wir extra zur IAA nach Frankfurt gefahren. Großer Dank an Autohof Rühlung in Großenstein, für die super Autoverwertungsszenen. Danke an Niko der so tapfer in die Kamera geschaut hat. Danke an Heike für die guten und wertvollen Tipps.